ISEK 2025

Klimaschutzkonzept

05.02.2014 10:37 Natur- und Klimaschutz- Verantwortung für zukünftige Generationen Verwaltungsvorschlag

dazu gehört:
- Schwerpunktsetzung der Stadtplanung auf innerstädtische Nachverdichtung mit Ermöglichung alternativer Wohn- und Lebensformen und Architektur
- Bauleitplanung mit energetischem Schwerpunkt, Vorsehen energieautarker Wohn- und Gewerbegebiete
- Durchführung von Quartierssanierungen mit energetischem Schwerpunkt
- Organisation und Förderung privater energetischer Sanierungen, insbes. Konvoisanierungen


13 Kommentare 237 Gelesen

Kommentare zum Beitrag

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KSK nutzen und umsetzen

13.02.2014 18:04 Stadtbummler ist eine inhaltliche Ergänzung

Im Klimaschutzkonzept (KSK) stehen zahlreiche gute Maßnahmenvorschläge, die man für das ISEK nicht neu erfinden muss. Deshalb sollte das KSK in das ISEK integriert werden.

Um das KSK umzusetzen muss ein Klimaschutzmanagement eingeführt werden, das diese Aufgabe erfüllen kann. Dazu bedarf es eines hauptamtlichen Klimaschutzmanagers. Denn die lokale Energiewende gelingt nicht, wenn vorhandenes Personal diese umfangreiche Aufgabe zusätzlich bzw. nebenher stemmen muss. Wer dies dennoch verlangt, unterschätzt Aufwand und Bedeutung dieser neuen Aufgabe erheblich.

Das KSK ist nichts anderes, als ein dringend notwendiges Konzept zur lokalen Umsetzung der von der Mehrheit gewünschten Energiewende. Diese Umsetzung ist wiederum ein nachhaltiges Förderprogramm für die lokale Wirtschaft, das seinesgleichen sucht.

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Umwelt - und Naturschutz vor

14.02.2014 15:04 Reimann ist eine inhaltliche Ergänzung

Unseren Lebensraum (Natur- und Umwelt) können wir aktiv schützen, genauso können wir aktiv gegen Energieverschwendung vorgehen. Wie aber soll das Klima geschützt werden?

Indem man den Co2 Verbrauch reduziert verhindert man die Erwärmung der Erde? Bisschen weit hergeholt das Ganze. Würde bedeuten man hat in Co2 das Thermostat gefunden um die Erde aufzuheizen oder abzukühlen bzw. das Erdklima auf einer imaginären konstanten Temperatur zu halten?
Schäden an Umwelt und Natur im Namen des Klimschutzes nehmen bereits heute Ausmaße an die in Milliarden von € gehen und uns paradoxerweise steigende Co2 Emissionen bescheren.

Die Konzentration auf Natur- und Umweltschutz muss wieder Oberhand gewinnen. An das Klima müssen wir uns wie seit Anbeginn der Menscheit anpassen und nicht behaupten es durch das Spurengas Co2 beliebig regeln zu können.

Unsere Kommune sollte nicht den Fehler begehen und auf den, bereits dem Tode geweihten Klima- Energiewendegaul aufzuspringen.

Klimawandel

17.02.2014 19:17 Stadtbummler

Wenn Sie sich ernsthaft dafür interessieren, wie der Klimawandel verursacht wird, bietet z. B. das Umweltbundesamt einführende Informationen.

Natürlich können sieben Milliarden Menschen die Zusammensetzung der Atmosphäre beeinflussen, wenn sie u. a. die Urwälder roden und in nur 200 Jahren fossile Brennstoffe verheizen, deren Entstehung Millionen von Jahren gedauert hat.

Der Vorschlag, die Menschheit solle sich so an den Klimawandel anpassen, wie sie es "seit Ihrem Anbeginn" getan hat, hört sich gut an. Aber wie haben sich die Menschen früher an Klimaveränderungen angepasst? Wenn ihre Heimat austrocknete, von Eis bedeckt oder überflutet wurde, sind sie meistens ausgewandert, in einen Lebensraum, in welchem das Leben einfacher war. Die letzte große Klimaveränderung liegt jedoch mehr als 10.000 Jahre zurück. Damals lebte nur rund eine Million Menschen auf der Erde. Es gab also Platz genug zum Auswandern. Doch wohin sollen/können die betroffenen Menschen heute auswandern?

Naturschutz ohne Klimaschutz?

17.02.2014 19:25 Stadtbummler

Auch Ökosysteme folgen den Klimazonen. Wenn sich diese verschieben, müssen die Ökosysteme "wandern" können.

Wie soll das heute noch funktionieren? Wir haben die verbliebenen naturnahen Ökosysteme eingeklemmt zwischen Städten, Straßen, Häfen, Schleusen, Hochwasserschutzmauern, intensiv bewirtschafteten Ackerflächen usw.

Um Ökosysteme an einem bestimmten Ort im heutigen Zustand zu erhalten, wenn sich das Klima dort gravierdend ändert, dürfte wesentlich komplizierter und teurer werden, als unser Energiesystem auf ernauerbare Quellen umzustellen. Meinen Sie nicht?

Energiewende am Ende?

17.02.2014 19:40 Stadtbummler

Gut, beenden wir die Energiewende, wenn es so ist wie Sie sagen.
Ignorieren wir die steigenden Importkosten (rund 100 Mrd. Euro im Jahr 2012), ignorieren wir die externen Kosten, ignorieren wir die sinkenden Preise der Erneuerbaren, ignorieren wir die Chancen für die lokale Wertschöpfung, ignoerieren wir den Klimawandel.

Nun aber mal im Ernst: Die Energiewende ist noch keine 15 Jahre alt und Strom aus erneuerbaren Energiequellen ist schon heute so günstig zu erzeugen, wie Strom aus Kohle und Gas, obwohl die alten Kohlekraftwerke längst abbezahlt sind.

Die Energiewende ist erst am Anfang und wird immer güntigere Energie liefern. Die Energiewende hat Ihr Potenzial erst zu einem Bruchteil entfaltet. Die fossilen Energien gehen dagegen zur Neige und werden immer teurer.

Für unsere Kommune geht es dashalb um viele Millionen, welche sie mit der Energiewende einsparen könnte.
 

Energiewende beenden I!

19.02.2014 11:17 Reimann

Trotz mittlerweile installierten ca. 60 GW/h Nennleistung an Wind und Solaranlagen
Jedes Jahr steigende Strompreise, demnächst die teuersten der Welt, daraus resultierend eine Umverteilungsorgie von arm zu reich, die ihres Sondergleichen sucht.
Steigende Gasimporte
Steigender Kohleverbrauch
Steigender Flächenverbrauch zum Anbau von Monokulturen
(und ihre Folgen für die Natur und Umwelt)
Steigende Verschandelung und Verspargelung der Landschaft
mit Windmühlen und Solarkollektoren
(und ihre Folgen für die Natur und Umwelt)
Trotz diesem enormen Ausbau der "Erneuerbaren", steigende Co2 Werte, mittlerweile den Stand von 1990 erreicht, und stagnierende Erderwärmung mit dem Trend zur Abkühlung, seit mittlerweile 25 Jahren.

Energiewende beenden II !

19.02.2014 11:22 Reimann

Da muss ich mich schon fragen, wie Sie auf die Idee gekommen sind, dass an Importen eingespart wird, bzw. die Stromherstellung für die "Erneuerbaren" billiger wird. Verfolgen Sie nicht das Tagesgeschehen? Nicht mitbekommen dass neue Erdöl (Schiefer)und Gasvorkommen (fracking) gefunden wurden? Selbst unsere Regierung erkannt hat das die Strompreise durch dieses grundlegend falsche EEG immer weiter in Höhe getrieben werden und sucht verzweifelt nach Lösungen um den Preisauftrieb zu stoppen.
Nicht mitbekommen, dass niemand Deutschland bei seinem absurd teurem Energiewende -Projekt folgt ja, dass wir sogar als abschreckendes Bespiel dienen? "Spiegel Online: Kohlewende in Australien: Deutschland als abschreckendes Beispiel"
Warum soll dann unsere Kommune auf diesen Zug aufspringen, wo klar ersichtlich ist, dass weder eine bedarfsgerechte, grundlastfähige, kostengünstige Stromversorgung noch CO2 Einsparung, mit den "Erneuerbaren" machbar ist?

Berechtigte Kritik

21.02.2014 13:58 Stadtbummler

Viele der Kritikpunkte, die Sie nennen, teile ich. Auch ich kritisiere die aktuellen Strompreisentwicklungen, die Ausweitung von Monokulturen, den steigenden Kohleverbrauch und den dementsprechend steigenden CO2-Ausstoß. Recht haben Sie auch damit, dass es eine unerfreuliche Umverteilung gibt. All dies spricht jedoch nicht dagegen, eine Energiewende durchzuführen. Es spricht gegen die Art und Weise, wie die Energiewende derzeit umgesetzt wird. Alles, was wir hier kritisieren, steht im Widerspruch zu den Zielen der Energiewende und müsste nicht sein.

Der Anstieg der EEG-Umlage wird dadurch verursacht, daß sinkende Gestehungskosten und fallende Börsenpreise die EEG-Umlage wachsen lassen. Dieser Mechanismus muss jedoch politisch geändert werden. Er ist nicht technisch bedingt. Auch Monokulturen sind vermeidbar und werden durch falsche politische Anreize gefördert. Der CO2-Ausstoß steigt, weil mehr Kohle verbraucht wird. Auch diese Verbrauchszunahme beruht auf politischen Versäumnissen.

Importkosten

21.02.2014 14:09 Stadtbummler

Was Ihre Fragen zu den Importkosten, dem Kohleverbrauch dem CO2-Ausstoß angeht, empfehle ich Ihnen, sich die Statistiken des Bundesamtes für Statistik oder des BDEW anzusehen. Sie werden dort sehen, dass die Importmengen fossiler Energieträger seit dem Jahr 2000 relativ konstant geblieben sind, die Importkosten pro Person bis 2012 jedoch um rund 150 Prozent gestiegen sind, von 473 Euro auf 1165 Euro. Damit gehören fossile Energien zu den Hauptkostentreibern für Privathaushalte. Erneuerbare müssen dagegen nicht importiert werden. Folglich senken sie die Importkosten, wenn fossile durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Dies sorgt für mehr Wertschöpfung in Deutschland. Zudem senken EE die externen Kosten und machen von den erwartbaren zukünftigen Kostensteigerungen bei fossilen Energien unabhängiger. Gleichzeitig sinken die Gestehungskosten erneuerbarer Energien seit Jahren. Verzichtet man auf erneuerbare Energien, kann man all diese kostensenkenden Faktoren nicht nutzen.

Kohlestrom und CO2

21.02.2014 14:31 Stadtbummler

Dass der CO2-Ausstoß zunimmt, liegt daran, daß die Emissionszertifikate viel zu billig sind. Externe Kosten werden deshalb nicht eingepreist. Das macht Kohle zu billig. Zudem sind viele Kohlekraftwerke bereits abgeschrieben.

Brauchen wir mehr Kohlestrom? Sehen Sie sich doch die Statistiken an: Weil Kohlestrom künstlich billig gehalten wird, ist vor allem die Produktion in Gaskraftwerken reduziert worden: seit 2011 um sagenhafte 20 Mrd. kWh. Die Kernenergie wurde nur um 11 Mrd. kWh reduziert. Macht in Summe 31 Mrd. kWh. Der Zuwachs der EE betrug gleichzeitig 23 Mrd. kWh. Ergibt ein Defizit von 8 Milliarden. Der Zuwachs an Kohlestrom betrug im selben Zeitraum 23,5 Mrd. kWh. Ergibt ein Plus von ca. 15 Mrd. kWh, das großenteils ins Ausland exportiert wird. Das ist unnötig und das Gegenteil wäre vernünftig. Mehr Gaskraftwerke anstelle von Kohlekraft wäre ökologisch und technisch sinnvoller, weil Gaskraftwerke die Schwankungen von Wind und Sonne viel besser ausgleichen können.

Fracking

21.02.2014 14:39 Stadtbummler

Fracking ist keine Lösung für das Energieproblem. Man rechnet damit, dass die durch Fracking erschließbaren Vorkommen nur für zehn bis 15 Jahre den Gasbedarf decken könnten (siehe: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-12/fracking-deutschland).
Und wenn Sie die aktuelle Entwicklung verfolgen, können Sie sehen, dass sich große Unternehmen schon wieder aus dem Frackinggeschäft zurückziehen, weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt (siehe: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fehlkalkulation-der-energieunternehmen-fracking-lohnt-sich-nicht-1.1859579).
Außerdem ist Fracking mit immens hohen Umweltrisiken verbunden, die durch den geringen Nutzen sicher nicht kompensiert werden können.

Klimaabkühlung?

21.02.2014 14:48 Stadtbummler

Sie behaupten, dass das Klima sich seit 25 Jahren nicht mehr erwärmt habe und es sogar einen Trend zur Abkühlung gebe. Das ist interessant. Das widerspricht nahezu allen Statistiken, die ich kenne. Können Sie das mit irgendwelchen Studien belegen?
Wie kommt es dann, dass von den zehn wärmsten Jahren nach Angaben der Nasa, mit Ausnahme von 1998, alle nach dem Jahr 2000 gemessen wurden? Bei den herkömmlichen Messungen wurde ausserdem die Erwärmung in den Polregionen unzureichend berücksichtigt. Sie sind sich trotzdem sicher, dass das Klima sich nicht erwärmt?

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Klimaschutzkonzept

27.02.2014 18:00 Britta ist eine inhaltliche Ergänzung

Verantwortung für zukünftige Generationen: Die Hochspannungsleitungen über die Wohngebiete Braike und Roßdorf einfach 500 m weiter über unbebautes Gebiet hängen, z.B. über den Waldfriedhof.